Wandern - mit guten Geschichten -
dazu hatten wir für das erste Juliwochenende eingeladen.
Wir erlebten manchmal schönes Wetter, eine wunderschöne Route durchs Ehrbachtal und interessante Menschen.
Wir wollten ausprobieren, was passiert, wenn wir das Jammern für die Zeit der Wanderung einstellen und uns stattdessen auf gute Erfahrungen und Beispiele konzentrieren. Die Sinnierkarten von Wolfram Jokisch schenkten uns am Freitag Abend das passende Motto für unsere Wanderung vom Moseltal ins Rheintal:
Man muss mit allem rechnen, auch mit dem Schönen
Und rückblickend können wir sagen: "Schön war sie, entspannt und entspannend." Schön war der verwunschene Weg durch die Ehrbachklamm, wo wir ab und zu klettern mussten und die ein oder andere sich über eine helfende Hand freute.
Schön waren die vielen intensiven Gespräche und wechselnden Kontakte.
Schön war das gemeinsame Frühstück im Freien mit Blick auf den Rhein.
Schön war noch Vieles mehr…was als gute Geschichte weiter erzählt werden kann.
Wir sind, eingerechnet der Umwege, ungefähr 23 km gelaufen.
Denn: Umwege erhöhen die Ortskenntnis (Beate Krippendorf).
Und: Wem wird bei einer siebenstündigen Wanderung der Kopf nicht leicht? Dafür wurden die Beine schwer.
Die Beine entspannten wir am Sonntag während der Schifffahrt von Boppard nach Koblenz, im Stuhlkreis auf dem Deck, der sofort Nachahmer fand. Es war wunderbar, so sanft dahinzugleiten und einfach zu genießen.
Treffend die abschließende Feststellung von Rose Sonnet-Fuchs:
Gute Geschichten haben nichts mit gutem Wetter zu tun!
In diesem Sinne denken wir über eine weitere Wanderung im nächsten Jahr nach...