Das „Genuine Contact™ Programm“

ein ganzheitlicher Ansatz zu unternehmerischem Erfolg - von Birgitt Williams

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ - mit diesem Zitat von Martin Buber erläuterten wir das „Genuine Contact™ Program“ von Birgitt Williams.
Wir, das waren 15 Trainer und Berater aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, ein in Paris lebender Belgier und ein Schwede, die mit dem Train-the-Trainer-Workshop das fünfteilige „Genuine Contact™ Programm“ von Birgitt Williams abschlossen. Birgitt Williams, eine Kanadierin, wurde durch Harrison Owen mit dem Virus der Open Space - Methode infiziert. Sie lernte von ihm und entwickelte die Open Space Technology weiter. In Königstein im Taunus lehrte - nein, sie lebte uns auch vor, was "Genuine Contact™ bedeutet. Ihr Programm, das sie erstmalig und wahrscheinlich auch einmalig in Deutschland durchführte, hat zum Ziel, Gesundheit und Balance in Unternehmen und Organisationen zu verankern und genau damit zu unternehmerischem Erfolg zu führen.

Wir alle kennen Besprechungen, in denen Fragen so klar im Raum stehen, als wären sie mir fluoreszierender Farbe in die Luft gesprüht. Die Stimmung ist drückend. Keiner spricht die wichtigen Themen an, jeder verschließt die Augen. Statt dessen wird abgenickt.
Echte Begegnung bedeutet, das zu sagen, was ist. Und auch das, was einem wirklich wichtig ist. Es meint auch, zu hören und anzuerkennen, was dem Anderen wichtig ist. Echten Kontakt zu erleben meint, in einem Meeting die fluoreszierenden Fragen aus der Luft zu holen und auf den Tisch zu legen. So dass Alle sie anfassen und behandeln können. Auch wenn das vordergründig manchmal länger dauert und weniger unterhaltsam ist, als sie unter den Teppich zu kehren. Methodisch gesehen heißt Arbeiten nach Birgitt Williams ganzheitlichem Ansatz, mit der Diagnose der jeweiligen Organisation oder des jeweiligen Unternehmens zu beginnen. In Interviews oder Workshops wird die aktuelle Lebensphase anhand des Lebenszyklus von Unternehmen und Organisationen herausgearbeitet. Jeder erkennt z.B., ob seine Organisation sich eher in den wilden Jahren der Pubertät mit all ihren Höhen und Tiefen befindet oder ob sie mit altersstarren Strukturen schnurstracks ihrem Ende zustrebt.

Auf die Diagnose aufbauend wird der Kompass der Ganzheit angelegt, der die Ausrichtung der das Unternehmen tragenden Menschen auf den ursprünglichen Zweck des Unternehmens, auf die zu Grunde liegenden Werte und auf die Vision erneuert oder sie erst finden lässt.
„Wie wird Führung - Leadership - wahrgenommen?“, ein weiteres wichtiges Thema, das bewusst vom Thema „Management“ unterschieden wird.
Die strategischen Ziele des Unternehmens und die zur Zielerreichung notwendigen Formen der Zusammenarbeit werden abgeleitet. Abschließend erhält das Thema "Management" den ihm angemessenen und wichtigen Raum.
Ziel ist, bezogen auf jedes Thema, zu gegenseitigem Verstehen und im optimalen Fall zu gemeinsamem Verständnis zu kommen. Damit wird die Kraft und Energie eines Unternehmens focusiert und auf seine Ziele ausgerichtet.
Selbstredend ist der Erfolg dieser Arbeit um so größer, je mehr Entscheidungsträger darin einbezogen sind und hinter ihren Ergebnissen stehen.

Ich hatte das Glück, das Erfahrene gleich umsetzen zu dürfen: Als Begleiterin des jährlichen Führungskräfteworkshops (inclusive Vorstand und Geschäftsführer) einer mittelständischen Technologiefirma, die aufgrund schnellen Wachstums vor der Aufgabe stand, ihre vertikalen Strukturen zu überprüfen bzw. durch horizontale zu ersetzen. Abteilungs - contra Projektorganisation (oder irgendwie beides?) - da waren auf jeden Fall Gewinner und Verlierer, Euphorie und Ängste zu erwarten.

Nach dem ersten Tag, in dem es um gegenseitiges Feedback ging, war mir klar, dass unter dem Teppich gekehrt werden muss. Fragen wie: „Wieviel Prestige und wieviele Befugnisse behalte ich als Abteilungsleiter, wenn wir nur noch in Projekten arbeiten?“ oder „Werde ich als Verkäufer mehr akzeptiert, wenn ich über den Preis oder wenn ich über die Qualität verkaufe?“ standen im Raum, wurden jedoch nicht angesprochen. Denn sie machen Angst.
Zu sagen und zu zeigen, was ist, erfordert auch Vertrauen und Mut. Und Vertrauen wächst, wenn ich weiß, wir haben grundsätzlich die gleiche Ausrichtung, das gleiche ferne Ziel. Dann muss auch der Mut nicht mehr so groß sein, um etwas Sperriges zu sagen. Meinungsverschiedenheiten können wertschätzend und vertrauensvoll ausgetragen werden. So war es auch: Auf der Grundlage der Diagnose der Lebensphase und der anschließenden Ausrichtung betreffend Zweck, Vision und Werte war das Commitment über die strategischen Ziele schnell erreicht.
Basierend auf diesem Commitment und getragen von gegenseitigem Verständnis - auch für Verluste und Unsicherheiten - wurden die notwendigen strukturellen Veränderungen gesehen, besprochen und beschlossen. Dies war möglich, da alle Entscheidungsträger im Raum waren.

Mein Fazit: Echte Begegnung führt zu echten Schritten.

Für Fragen und weitergehende Informationen steht Ihnen Brunhild Hofmann von der Beraterkooperation unter 061 51 - 4 54 75 (brunhild.hofmann@beraterkooperation.com) gerne zur Verfügung.